Einladung zur Informationsveranstaltung der GIGA
Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
die nächste Gaspreiserhöhung der Stadtwerke Göttingen zum 1. September des Jahres ist angekündigt.
Inzwischen gibt es jedoch die erste ernsthaft zu prüfende Möglichkeit, durch einen Anbieterwechsel den Wettbewerb in Gang zu setzen: Das aus einer Bürgerinitiative hervorgegangene konzernunabhängige Unternehmen "Bürgergas" bietet seit kurzem den Gasbezug auch in Göttingen an. Erste Mitglieder unserer Initiative haben den Wechsel bereits vollzogen und berichten von einer problemlosen Umstellung.
Da wir grundsätzlich allen Unternehmen gegenüber kritisch eingestellt sein sollten, haben wir den Geschäftsführer von Bürgergas, Herrn Dr. Tilmann Haar, eingeladen, sein Konzept vorzustellen und unsere Fragen dazu zu beantworten. Er nimmt diese Gelegenheit gern wahr.
Wir laden Sie daher zu einem Treffen am kommenden
| Montag, den 28.Juli um 19:15 Uhr im Berliner Hof, Weender Landstr. 43 in Göttingen |
ein und hoffen, dass Sie trotz Ferienzeit und kurzfristiger Einladung die Gelegenheit finden, an dieser Veranstaltung mit Herrn Haar zahlreich teilnehmen zu können.
Über den aktuellen Sachstand mit den Stadtwerken Göttingen werden wir natürlich auch sprechen.
Bitte beachten Sie, dass der Termin diesmal am Montag stattfindet!
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Höchste Zeit, den immer höheren Gaspreisen zu widersprechen!
Die Göttinger Initiative gegen überhöhte Gaspreise (GIGA) lädt Sie am
| 25. Juni um 19:30 Uhr in den Berliner Hof, Weender Landstr. 43 |
ein, um gemeinsam mit erfahrenen Leuten Widerspruch einzulegen und den überhöhten Gaspreis zukünftig nicht zu zahlen. Dies tun bereits mehrere zehntausend Menschen in Deutschland, in Göttingen sind wir bislang 100.
Immer mehr Menschen sind empört über die ständig steigenden Gaspreise, immer mehr wissen nicht mehr, wie sie in Zukunft ihre Gasversorgung noch bezahlen können. Die Energieversorger, hier die Stadtwerke AG, können ihre Preise nur deshalb diktieren, weil es keinen Wettbewerb gibt. Bundesweit liegt der gesamte Energiemarkt in der Hand vier großer Energiemonopole, die sich die Regionen untereinander aufgeteilt haben. Die Endkundenpreise sind gegenüber den Gasimportpreisen stark überhöht. Gleiches gilt für die Netzdurchleitungsentgelte, bundesweit genauso wie in Göttingen. Der Profit wandert zum großen Teil in die Kassen weniger Energiemonopolkonzerne. In Göttingen ist E.ON mit ca. der Hälfte an den Stadtwerken beteiligt.
Die GIGA beschäftigt sich mit dem Boykott der Gaspreiserhöhungen und den juristischen Möglichkeiten sich zu wehren sowie der Öffentlichkeitsarbeit rund um das Thema.
Drei gute Gründe jetzt Widerspruch einzulegen:
1. Die öffentliche Stimmung für eine Debatte um die Zukunft einer nachhaltigen und demokratischen Energie- und Gasversorgung könnte nicht besser sein als im Moment. Die Stadtwerke scheinen das zu spüren und versuchen, ihrerseits juristischen Druck auf die BoykotteurInnen auszuüben. Die einzige Möglichkeit den ständigen Preissteigerungen etwas entgegen zu setzen, ist politischer Druck und die geballte Macht vieler BürgerInnen bzw. GasverbraucherInnen. Beides wollen und können wir mit einem von vielen getragenen Gaspreisboykott erreichen. Nutzen wir gemeinsam die Chance – gerade jetzt ist es wichtig zu zeigen, was Sie von den Gaspreiserhöhungen halten!
2. Bis zu ihrer nächsten Jahresabrechnung, die sie im Februar 2009 erhalten werden, gehen Sie mit ihrem Boykott keinerlei juristisches Risiko ein: denn die monatlichen Abschläge sind Vorauszahlungen, die tatsächlich zu leistenden Zahlungen werden erst nach dieser Gesamtabrechnung verbindlich. Die GIGA kann Sie auch in Zukunft begleiten: In regelmäßigen Treffen stimmen wir die weitere Vorgehensweise ab.
3. Die Stadt Göttingen ist auf mehreren Ebenen eng mit dem Energieriesen und Atomkonzern E.ON verflochten. Daher besteht seitens der Stadt kein wirkliches Interesse an dringend nötigen Maßnahmen zur Energieeinsparung und an einem Umbau der Energieversorgung auf regenerative Energieträger. Setzen Sie mit ihrem Boykott auch dagegen ein Zeichen.
Bitte bringen Sie ihre Jahres-Gasabrechnung für das Jahr 2007 mit.
Lesen Sie dazu auch unsere Seite Gaspreisboykott konkret.
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